Was steckt hinter ProfiLehrePlus?

Im Rahmen der bereits bestehenden Kooperation zwischen den bayerischen Universitäten soll mit dem vom BMBF geförderten Projekt "ProfiLehrePlus - Hochschullehre 2020" (Förderkennzeichen 01PL16028A-J) die zertifizierte hochschuldidaktische Weiterbildung systematisch verbessert werden. Das Projekt baut auf den Vorgängerprojekten "ProfiLehre" und "ProfiLehrePlus" auf.

Was soll mit ProfiLehrePlus erreicht werden?
Im Verbund ProfiLehrePlus haben sich die hochschuldidaktischen Einrichtungen an allen bayerischen Universitäten zu einem gemeinsamen Weiterbildungsraum zusammengeschlossen. Durch die zentrale Zusammenführung und Systematisierung der einzelnen unversitären Weiterbildungsprogramme bietet sich für die Lehrenden ein hoher Mehrwert:
Mit Hilfe der zentralen Anlauf- und Informationsstelle auf unseren Webseiten können sich Interessierte rasch und bequem einen Überblick über das Gesamtangebot verschaffen. Die Einzelangebote der bayerischen Universitäten können so von allen Lehrenden in ihrer gesamten thematischen sowie methodischen Breite genutzt werden. Die Angebote werden dazu auf unseren Webseiten in leicht zugänglicher Form bereitgestellt.

Bild: Studierende und Lehrende gemeinsam in der Bibliothek beim Lernen

Wie können die Lehrenden durch ProfiLehrePlus profitieren?
Das Projekt ProfiLehrePlus - Hochschullehre 2020 verfolgt mit seinen Kooperationspartnern den kontinuierlichen Ausbau des Weiterbildungsangebots sowie dessen zunehmende Differenzierung nach Fachbereichen und verschiedenen Gruppen von Lehrenden. Hier bietet die professionalisierte Zusammenarbeit der bayerischen Universitäten den Vorteil, dass das Fortbildungsangebot im Verbund umfassender und differenzierter ist als das Angebot einer Universität alleine. So können Kurse, welche wegen zu geringer Nachfrage vor Ort bislang an keiner der bayerischen Universitäten durchgeführt werden konnten, als einmalige, landesweite Angebote das Programmportfolio für die Lehrenden sinnvoll erweitern. Lehrende können die Angebote aller Universitäten ohne jede administrative Hürde nutzen, um Angebote zu finden, die zeitlich, räumlich und inhaltlich genau zu ihren Bedarfen passen.

Historie
Grundlage für den Qualitätspakt Lehre ist die gemeinsame Vereinbarung der Regierungschefs von Bund und Ländern vom Juni 2010.  2011 wurden insgesamt 186 Anträge zur Förderung ausgewählt. Neben Einzelanträgen wurden bundesweit auch 8 Verbundanträge mehrerer Hochschulen ausgewählt, darunter auch "ProfiLehrePlus". In der zweiten Förderperiode bis Ende 2020 dürfen 71 Universitäten, 61 Fachhochschulen und 24 Kunst- und Musikhochschulen ihre Projekte nach positiver Evaluation der ersten Förderperiode weiterentwickeln. Die beantragte Fördersumme beläuft sich auf rund 3, 9 Millionen Euro.

Beteiligt an „ProfilehrePlus“ sind die 9 Landesuniversitäten: Universität Augsburg, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Universität Bayreuth, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Ludwig-Maximilians-Universität München, Technische Universität München, Universität Passau, Universität Regensburg, Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie die Universität Bayern e.V.

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