Online-Seminar: Thinking at the Edge (TAE) – vom innovativen Impuls zum schlüssigen Konzept

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden eine kreative Methode zur Entwicklung wissenschaftlicher Ideen und Theorien kennen. Dabei wird zunächst an den beiden Einführungstagen an einem eigenen Forschungsthema gearbeitet. In einem optionalen Folgeworkshop können die erlernten Denkschritte für die Gestaltung eigener Lehrveranstaltungen genutzt und angepasst werden.

Eine zentrale Herausforderung bei der Entwicklung neuer Forschungsideen besteht darin, eigene innovative Impulse zu finden und konsequent weiter zu verfolgen, selbst wenn sie zunächst „quer“ zu etablierten Theorien liegen. Als Teilnehmer/in durchlaufen Sie in diesem Kurs in wechselseitigen kollegialen Interviews 14 Denkschritte zur Entfaltung Ihres impliziten Wissens. Die schriftliche Dokumentation dieser Interviews durch die jeweilige Interviewpartner/in führt zu schriftlichem Material, das Sie in der Folge weiterverarbeiten werden. So identifizieren Sie wichtige Schlüsselbegriffe und erstellen ein eigenes Wörterbuch („Thesaurus“), indem Sie deren Bedeutung genau spezifizieren.

Des Weiteren erforschen Sie widersprüchliche Annahmen und paradoxe Beobachtungen innerhalb Ihrer neuen Denkrichtung. Anhand relevanter Beispiele aus der eigenen Forschung formulieren Sie Hypothesen und unterziehen diese einer „Vorurteilskontrolle“. Abschließend bilden Sie aus Ihrem umfassenden Material Schwerpunkte oder Terme und verknüpfen diese auf logische Weise zu einer in sich stimmigen Konzeption bzw. einer Theorie. Die erarbeiteten Inhalte werden schriftlich festgehalten und auf Plakaten visualisiert.


Hinweis:  Das Seminar wird online stattfinden.

Es ist hilfreich, sich bereits vor dem Kurs zu überlegen, welches wissenschaftliche Vorhaben man im Kurs bearbeiten möchte. Zur Ausarbeitung der eigenen Gedanken kann es sinnvoll sein, einschlägige Texte/Forschungsmaterialien/Ergebnisse zum aktuellen Stand der eigenen Arbeit mitzubringen.

NaturwissenschaftlerInnen mit vorwiegend empirisch orientierter Vorgehensweise sollten vorab reflektieren, inwiefern begriffliches Arbeiten für sie bezogen auf ihr individuelles Forschungsvorhaben erforderlich ist.


Lernziele:
Die Teilnehmenden können nach Abschluss der dreitägigen Seminarreihe:
- ein eigenes wissenschaftliches Vorhaben mithilfe der 14 Denkbewegungen des TAE (weiter) entwickeln.

- Denkbewegungen des Thinking at the Edge in Phasen der Ausarbeitung wissenschaftlicher Ideen und

  Theorien zielorientiert einsetzen.

- Interview-Partnerschaften für die Entwicklung eigener Ideen und die Begleitung von Ideenentwicklungen

  nutzen.

- förderliche Haltungen für innovatives & kreatives Denken: Logbuchverfahren sich aneignen.
- Visualisierung als förderliches Instrument der Ideenentwicklung einsetzen.

- Leitfäden zum Einsatz der Denkbewegungen in eigenen Lehrveranstaltungen (z.B. bei der Vorbereitung

  von Seminar-, Bachelor- oder Masterarbeiten) oder im eigenen Forschungsteam nutzen und entwickeln

  („Transfer“-Workshop).


Methoden:
- Impuls-Input zu den wissenschaftstheoretischen und psychologischen Grundlagen der Denkbewegungen
- Demonstrationen der Denkbewegungen anhand von Beispielen der Teilnehmenden

- Ausprobieren der Denkbewegungen am Beispiel eines eigenen Forschungsvorhabens: Arbeit mit „Denk-

  Leitfäden“

- Kollegiales Begleiten bei der Ideenentwicklung in Interview-Partnerschaften mit festgelegten Rollen
- Selbstreflexionen bzgl. eigener Denkprozesse mithilfe von Logbuch-Einträgen
- Einsatz von Visualisierungstechniken/Moderationsmaterialien zur Steuerung von Denkprozessen

Transferworkshop mit einem zeitlichen Abstand im November:
In einem Folgeworkshop werden basierend auf den Denkbewegungen des Thinking at the Edge Leitfäden entwickelt, um Studierende bei der Entwicklung eigener Vorhaben (z.B. Referat, Bachelor- oder Masterarbeit) zu unterstützen. Dabei können sowohl Formate für Kleingruppenarbeit als auch für Peer-Coachings entwickelt werden. Für umfangreichere Konzepte, die auch noch im Annschluss an das Seminar mit der Dozentin per Online-Beratung besprochen werden, können Sie 2 AE (Arbeitseinheiten) im Bereich E zusätzlich erwerben.

Dozentin: Heinke Deloch
Ausbilderin für Personzentrierte Beratung (GwG e.V.) und Thinking at the Edge (Focusing Institute New York), Mitbegründerin des Coachingansatzes ECC-Erlebensbezogenes Concept Coaching. TAE-basierte Teammoderationen und Coaching für Konzeptentwicklungen und persönliche Anliegen. www.experientielle-beratung.de




Hinweis:

Das Seminar wird online stattfinden. Die Zugangsdaten folgen per Mail.


Es ist hilfreich, sich bereits vor dem Kurs zu überlegen, welches wissenschaftliche Vorhaben man im Kurs bearbeiten möchte. Zur Ausarbeitung der eigenen Gedanken kann es sinnvoll sein, einschlägige Texte/Forschungsmaterialien/Ergebnisse zum aktuellen Stand der eigenen Arbeit mitzubringen.

Universität: Universität der Bundeswehr München (UniBw)
Seminarleitung: Heinke Deloch
Ort: Universität der Bundeswehr München
Werner-Heisenberg-Weg 39, 85577 Neubiberg
Raum wird noch bekannt gegeben.
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Termine: 15.10.2020 , 09:00 - 16:00 Uhr
16.10.2020 , 09:00 - 16:00 Uhr
12.11.2020 , 09:00 - 16:00 Uhr
Kosten: 0 € für Teilnehmer von Universitäten aus dem ProfiLehrePlus-Verbund
450 € für Teilnehmer aus anderen Universitäten oder Fachhochschulen
900 € für Teilnehmer ohne Universitäts- oder Fachhochschulzugehörigkeit
Verfügbare Plätze: 10 Plätze, davon 0 frei
Stufe: Grund- und Aufbaustufe
Anrechenbare Stunden: Bereich A mit 12 Arbeitseinheiten
Bereich E mit 12 Arbeitseinheiten
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