Konstruktiver Umgang mit blockierten Denk- und Arbeitsprozessen

Das Thema „Blockade“ ist im Studienalltag allgegenwärtig und doch wird meist darüber geschwiegen. Dabei ist der Druck, den ein blockierter Denk- und Arbeitsprozess erzeugt, nur schwer auszuhalten: nervöse Unruhe, Schlafstörungen, Minderwertigkeits- und Schamgefühle machen den Studierenden das Leben schwer. Zudem ist es riskant, einer betreuenden Dozent_in von einer eigenen Blockade zu erzählen, denn schließlich sind die Betreuer_innen meist auch diejenigen, die Leistungen benoten. Der Kurs zeigt auf, wie Sie in Beratungsgesprächen sensibel, konstruktiv und Ihrer Rolle angemessen auf Studierende in Blockadesituationen reagieren können. Sie lernen typische Blockadeauslöser kennen, z.B. Selbstentwertungen, Versagensängste, unrealistische Ziele oder innere Ambivalenzen und erproben anhand von Beispielen aus Ihrer eigenen Beratungspraxis, wie Sie diese sensibel ansprechen können. Darüberhinaus reflektieren wir, welche Herausforderungen und Fallstricke für die Berater_innen mit diesen Situationen verbunden sind.
Neben der sonst eher üblichen „Fachberatung“, in der fachliche Ratschläge erteilt werden, geht es im Fall einer Blockade vor allem um eine Prozessbegleitung, in der Studierende Hilfe zur Selbsthilfe erhalten. So lernen Sie beispielsweise, wie Sie Studierende konkret bei der Formulierung handlungswirksamer Ziele unterstützten und mit starken Emotionen wie Wut oder Ohnmacht in der Beratung besser umgehen können.


Inhalte:

  • Kennenlernen typischer Blockadeauslöser: Selbstentwertung, Versagensängste, unrealistische Ziele, innere Ambivalenzen
  • Herausforderungen und Fallstricke für die Beratung
  • Hilfe zur Selbsthilfe: Formulierung handlungswirksamer Ziele
  • konstruktiver Umgang mit starken Emotionen z.B. Wut, Ohnmacht, Versagensängste


Lernziele:

  • Sensibilisierung für Blockadesituationen und damit verbundene Probleme in der Beratung
  • Typische Blockadeauslöser bei Studierenden erkennen und ansprechen können
  • Studierende bei der Formulierung handlungswirksamer, realistischer Ziele unterstützen können
  • Mit starken Emotionen wie Wut oder Ohnmacht in der Beratung besser umgehen können


Methoden:

  • Übungen in Kleingruppen
  • Demo und Reflexion im Plenum
  • Selbstreflexionsübungen
  • Kurzvortrag


Weiterführende Informationen
... zur Kursleitung.
... zum Zertifikat Hochschullehre Bayern.


Teilnehmende sollten Erfahrungen in der Beratung/Begleitung von Studierenden mitbringen oder bereit sein, herausfordernde eigene Arbeits- und Denkprozesse zu reflektieren.

Universität: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
Seminarleitung: Heinke Deloch
Ort: FBZHL der FAU
Dr.-Mack-Str. 77, Fürth
Technikum 2, FBZHL-Seminarraum 4-32
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Termine: 20.02.2019 , 09:30 - 17:00 Uhr
Kosten:

Es fallen folgende Teilnahmegebühren an:

  • Lehrende einer Bayerischen Universität mit Vollzeit-Stelle (75-100%), 40 €
  • Lehrende einer Bayerischen Universität mit Teilzeit-Stelle (bis 74,9%), 24 €
  • Lehrender einer anderen Universität oder Fachhochschule, 130 €

Verfügbare Plätze: 12 Plätze, davon 0 frei
Stufe: Grund- und Aufbaustufe
Anrechenbare Stunden: Bereich E mit 8 Arbeitseinheiten
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