FAU Erlangen-Nürnberg


Die Universität Erlangen-Nürnberg gehört zu den größten Universitäten Deutschlands. Unter dem Leitspruch „Vorsprung durch Vernetzung“ ist im lebendigen Dialog zwischen den Fächern und Fakultäten ein nahezu einzigartiges interdisziplinäres Angebot entstanden. Der Schwerpunkt in Forschung und Lehre liegt dabei an den Schnittstellen zwischen Naturwissenschaften, Technik und Medizin vor dem Hintergrund der klassischen Universitätsfächer Geisteswissenschaften, Jura und Theologie. Wirtschaftswissenschaften und Erziehungswissenschaften komplettieren das Angebot.

Hochschuldidaktik

Vor 10 Jahren wurde das Fortbildungszentrums Hochschullehre (FBZHL) gegründet, um durch hochschuldidaktische Weiterbildung die Qualität der Lehre an der FAU zu verbessern. Trotzdem das fachübergreifende Angebot sehr gut angenommen und das Gelernte in der Lehrpraxis angewendet wird, werden manche Zielgruppen und Fakultäten kaum erreicht.


Ziel des Projekts ist nun, durch fachspezifische und speziell auf die Arbeits- und Lehrbedingungen der Zielgruppen und Fakultäten zugeschnittene Angebote möglichst viele Lehrende zu erreichen. Außerdem sollen innovative Evaluationskonzepte für die Lehre entwickelt und erprobt werden.

Eine erste Bedarfsermittlung bei den Studiendekanen und den Qualitätskoordinatoren der Fakultäten hat folgende Ansätze geliefert:

  1. Wichtige Zielgruppen für das Projekt sind vor allem wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden.
  2. Fach- und fakultätsspezifische Seminare sollen ausgebaut werden.
  3. Neben Seminaren werden auch Handreichungen und Leitfäden zu spezifischen Themen als Unterstützung wahrgenommen.
  4. Best Practice Modelle zur Hochschullehre sollen untersucht und auf andere Fakultäten übertragen werden.
  5. Als innovative Evaluationsmethode wurde die Qualitative Zwischenevaluation (QZE) als Pilotprojekt an der Philosophischen Fakultät eingeführt, um den besonderen Bedingungen (kleine Gruppen,  Lernkultur) gerecht zu werden. Im Projekt wird geprüft, ob das Konzept sich auch für andere Fakultäten eignet.
  6. Welche Konzepte für eine dauerhafte Institutionalisierung von "lebenslangem Lernen in der Lehre" unter den verschiedenen Rahmenbedingungen der Fakultäten geeignet sind, wird u.a. anhand von Multiplikatorenmodellen und der Ausbildung von Fachdidaktiktrainern geprüft.


Das weitere Vorgehen im Projekt wird am Bedarf der einzelnen Fakultäten und an den Ergebnissen der begleitenden Evaluation ausgerichtet. Die Konzeptentwicklung für fachspezifische Angebote soll in enger Zusammenarbeit mit den Fakultäten erfolgen.

 

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